
Nachhaltige Entwicklungs-Projekte in Winterthur
Energiestadt Gold

Die Stadt Winterthur weist ein vorbildliches Energiemanagement auf und trägt seit 1999 den Titel «Energiestadt», welchen sie von EnergieSchweiz für Gemeinden erhalten hat. Es ist keine einzelne Aktion, die Winterthur zu einer Energiestadt macht. Es ist die kontinuierliche und koordinierte Umsetzung von verschiedenen Massnahmen: Projekte wie beispielsweise die energetisch vorbildliche Sanierung des Hallenbades Geiselweid, die Förderung erneuerbarer Energien (zum Beispiel Solarstromanlage im Werkhof Schöntal), die Nutzung der Abwärme der Kehrichtverbrennungsanlage als Fernwärme, die städtische Energieberatung etc. Detaillierte Informationen finden Sie im: Auditbericht(PDF, 193 KB) 2002.
Gold-Stadt seit 2007
Für das Label «Energiestadt» müssen mindestens 50 Prozent der möglichen Massnahmen umgesetzt werden. Ab 75 Prozent erhält die Energiestadt den «European Energy Award GOLD», die höchste Auszeichnung für Energiestädte. Im Herbst 2007 hat Winterthur in der Bewertung des «Trägervereins Energiestadt» 76.9 Prozent der möglichen Punkte erreicht und erhielt damit den «European Energy Award GOLD». Gemeinden, die das Gold-Label tragen, sind europaweit Spitze in der Förderung erneuerbarer Energien, in Bestrebungen zur Senkung des CO2-Ausstosses und zahlreicher weiterer energiepolitischer Massnahmen. In der Schweiz gibt es nur gerade 12 Gemeinden, die den «European Energy Award GOLD» tragen – Winterthur belegt hinter Neuenburg, Lausanne, Schaffhausen, Zürich, Delsberg und Riehen den 7. Rang der Schweizer Goldstädte, im internationalen Vergleich den 13. Mit fast 77 Prozent der umgesetzten Massnahmen verbesserte sich Winterthur gegenüber der Zertifizierung vor drei Jahren um über 10 Prozent. Dies ist das Resultat des vorbildlichen Energiemanagements, das von der Stadt betrieben wird. Der Stadtrat hatte dafür in seinen Legislaturzielen 2006 bis 2010 die entsprechenden Schwerpunkte gesetzt. Detaillierte Informationen finden Sie im Auditbericht 2007(PDF, 1.8 MB).
Winterthur förderte Energieoptimierungen im 2010:
- Mai 2010: Am internationalen Tag der Sonne (öffnet neues Fenster) veranstalteten Umwelt- und Gesundheitsschutz, die Fachstelle Energie und Stadtwerk Winterthur den Solarmarkt auf dem Kirchplatz und informierten die Bevölkerung über Solarenergie.
- September 2010: dritte Aktionswoche „Energie bewegt Winterthur“. Es wurden Veranstaltungen zum Thema „Energieeffizienz und Erneuerbare Energien“ durchgeführt.
- September 2010: Die „Klimawerkstatt“ wurde genutzt, um Fortschritte und Handlungsbedürfnisse von Winterthur bezüglich Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu kommunizieren. Die Bevölkerung wurde parallel für die 2000-Watt- & 1-Tonne-CO2-Gesellschaft sensibilisiert und hatte Gelegenheit, sich an der Blue-Tech zu informieren.
- Oktober 2010: Der EnergyDay10 findet am Graben in der Altstadt statt. Die Organisatoren sind Stadtwerk Winterthur und UGS.
- Dezember 2009: Das UGS führte in Zusammenarbeit mit myblueplanet den „Blueday“ durch.
Winterthur förderte Energieoptimierungen im 2009:
- Januar 2009: Das Programm "Energie-Effizienz für KMU: KMU-Modell" für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geht in die Obhut von Stadtwerk Winterthur. Es hat das Ziel, den Energie- und Ressourcenverbrauch der KMU zu optimieren, Kosten zu sparen und den CO2-Ausstoss zu reduzieren.
- Mai 2009: Am internationalen Tag der Sonne (öffnet neues Fenster) veranstalteten Umwelt- und Gesundheitsschutz, die Fachstelle Energie und Stadtwerk Winterthur den Solarmarkt auf dem Kirchplatz und informierten die Bevölkerung über Solarenergie.
- September 2009: Die zweite Aktionswoche „Energie bewegt Winterthur“ wurde abgehalten. Es wurden Veranstaltungen zum Thema „Energieeffizienz und Erneuerbare Energien“ durchgeführt. Das UGS informierte Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer über praktische und einfache Möglichkeiten, das eigene Haus energetisch zu optimieren.
- September 2009: Die „Klimawerkstatt“ wurde genutzt, um Fortschritte und Handlungsbedürfnisse von Winterthur bezüglich Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu kommunizieren. Die Bevölkerung wurde parallel für die 2000-Watt- & 1-Tonne-CO2-Gesellschaft sensibilisiert und hatte Gelegenheit, sich an der Blue-Tech zu informieren.
- Oktober 2009: Im Rahmen des 125-Jahre-Jubiläums der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft Winterthur zeigte Umwelt- undf Gesundheitsschutz an der „Zeltstadt des Wissens“ Möglichkeiten, wie die Energieeffizienz einfach verbessert werden kann und präsentierte den EnergyDay09.
- November 2009: Vereinsgründung von "energie bewegt Winterthur" . Der Verein bezweckt die Förderung eines vitalen, zukunftsweisenden Wirtschaftsclusters Energie in der Region Winterthur und ist damit wichtiger Baustein für die nachhaltige Entwicklung der Stadt und Region Winterthur.
"Energie bewegt Winterthur" ist:
… Plattform für Unternehmen mit Kompetenzen im Bereich Energie
… ein Informationsnetzwerk
… Koordinationsstelle für Aktivitäten im Bereich Energie und nachhaltige Entwicklung
… Förderer des Austauschs zwischen Hochschule, Privatwirtschaft und öffentlicher Hand - Dezember 2009: Das UGS führte in Zusammenarbeit mit myblueplanet den „Blueday“ durch. Bei dieser Aktion wurden auf der Marktgasse Stromsparkabel zum Selbstkostenpreis angeboten.
Winterthur förderte Energieoptimierungen im 2008:
- September 2008: Die erste Aktionswoche "Energie bewegt Winterthur". Winterthur steht im Zeichen von effizienter und erneuerbarer Energie. An verschiedenen Orten in der Altstadt erfährt man, mit welchem Verkehrsmittel man sich clevermobil fortbewegt. Die Stadt Winterthur, die School of Engineering der ZHAW und die Klimaschutzorganisation myblueplanet laden zur Klimawerkstatt ins Casinotheater ein. Die Blue-Tech – Marktplatz für effiziente Energielösungen – präsentiert auf dem Areal des Technoparks die neusten Trends und Potentiale effizienter und erneuerbarer Energien. Die ZHAW lädt ein zu Kurzvorträgen über energieeffiziente Konstruktionen und Antriebe. Eingerahmt wird die Aktionswoche von der Eisblockwette, die beim Musikpavillon sichtbar macht, welche Möglichkeiten zur Energieeinsparung in optimal gedämmten Gebäuden stecken.
Winterthur förderte Energieoptimierungen im 2007:
- Das Programm "Energie-Effizienz für KMU: KMU-Modell" für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Es hat das Ziel, den Energie- und Ressourcenverbrauch der KMU zu optimieren, Kosten zu sparen und den CO2-Ausstoss zu reduzieren.
Winterthur förderte Energieoptimierungen im 2006:
- Oktober/November 2006: Umwelt- und Gesundheitsschutz hat federführend das Projekt «Energiesparwochen der Stadtverwaltung» durchgeführt. Ein Kernteam, zusammengesetzt aus wichtigen Vertretern von städtischen Fachstellen, hat mit energiegeladenen Ideen verschiedene Energie-Tipps ausgearbeitet. Während den zwei Wochen haben die Mitarbeitenden die Tipps umgesetzt. In fünf Gebäuden konnten in Zusammenarbeit mit Stadtwerk Winterthur Energie-Einsparungen von fünf bis zehn Prozent nachgewiesen werden.
Spiel
- Im Spiel (öffnet neues Fenster) muss die Stadt Energetika mit Energie versorgt werden.
- Dabei müssen die drei Nachhaltigkeitsdimensionen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt integral berücksichtigt werden.









